Arbeitsgruppe Oberhausen

 


Kontakt:
Projektleiterin: Michaela Flötgen, Tel: 0174 6896783
Inge Maßling, Tel: 0208 600933
Spendenkonto

 

 

Auf der Abschussliste

Kritik der BürgerInnen über die Jägerpraktiken in öffentlichen Parks in Oberhausen


Nachdem unsere Arbeitsgruppe einen Bürger kennengelernt hat, berichtete er uns über die Abschüsse von Enten, Gänsen und Schwänen in öffentlichen Parks u. a. ist davon der Volkspark in Oberhausen-Sterkrade betroffen. Hier geht der Rentner jeden Tag spazieren und erfreut sich an den Wasservögeln.
Wenn die Jäger hier durchziehen gleicht es einer Verwüstung. angeschossene und  verletzte Tiere würden noch tagelang herumliegen beschwert sich der Bürger.
Wir waren der Meinung, dass das an die Presse weitergeleitet werden muss. Also gaben wir ihr einen Hinweis und unser Bürger, Herr Venn, war bereit, ein Interview zu geben.
Der Artikel der in der WAZ am 5.10.2011 im Lokalteil Oberhausen erschien, schlug ein wie eine Bombe. (www.derwesten.de) Am 11.10.2011 erschien der nächste Artikel zu diesem Thema. Hier die Stellungnahme der Verwaltung und des NRW-Umweltministeriums.
In Oberhausen wurde so etwas entweder noch nie oder schon lange nicht mehr diskutiert. Die Mehrheit der Bürger sprechen sich hier eindeutig für den Tierschutz aus. Es geht auch anders als immer gleich die Flinte auf das wehrlose Tier zu halten. Denn wer kann schon seinem Kind erklären, das die Ente, die es gestern an Land noch mit Brot gefüttert hat, heute plötzlich auf der Seeoberfläche im toten Zustand liegt!

Die Kreisjägerschaft sieht das natürlich anders und ist der Ansicht, dass geschossen werden muss, um die Population einzudämmen. Aber in öffentlichen Parks? Und wenn sich kaum Wasservögel am See aufhalten ist da schießen notwendig? Wer bestimmt eigentlich was viele Wasservögel an Teichen und Seen sind? Nirgends ist das schriftlich irgendwo festgelegt.

Selbst die NABU Oberhausen spricht sich gegen diese Praktiken der Abschüsse in öffentlichen Parks aus. Es würde einen ganz normalen Entenbesatz in Oberhausen geben.
Außerdem sei es gefährlich an Parkgewässern zu schießen, weil dort immer Spaziergänger unterwegs sind.

Abschüsse finden bereits viele Jahre statt, was aber nicht heißt, dass es richtig ist. Die Diskussion ist jedenfalls überfällig. Es ist verwunderlich das sich bisher keiner mit diesem Thema an die Öffentlichkeit gewagt hat.
Aber so einfach ist das Problem dann doch nicht zu lösen. Denn die Stadt ist an Pachtverträgen mit der Kreisjägerschaft gebunden, die an bestimmte Laufzeiten geknüpft sind. Nun ist guter Rat teuer. Wie werden wird dieses Problem zukünftig in Oberhausen lösen?
Fortsetzung folgt...                            Oberhausen, 12.10.2011

Michaela Flötgen            &         Inge Maßling
Projektleiterin Oberhausen         Mitglied

 

 


Stadttaubenmanagement in Oberhausen

So geht die Story weiter...


Es gibt weiterhin harte Bretter zu bohren, was das Thema angeht. Mittlerweile ist auch der Oberbürgermeister Wehling von mir darüber informiert worden. Ich hatte ihn darum gebeten Spendendosen in den jeweiligen Rathäusern der Stadt aufstellen und die dazugehörigen Flyer auslegen zu dürfen. Er nahm einige Flyer an sich und sagte, dass er das besprechen müsse. Er würde mir eine Rückmeldung geben. Das ist bereits nun wieder einige Wochen her. Warten wir jedoch ab, denn

am Mittwoch, 30.11.2011 wird das Thema Stadttaubenmanagement auf der Agenda der Bezirksvertretung Alt-Oberhausen stehen und darüber diskutiert bzw. beraten. Wir werden natürlich anwesend sein und schauen wie das Ergebnis ausfällt. Dementsprechend sind weitere Schritte einzuleiten.
Außerdem hatten wir Kontakte mit dem CVJM Kontakte geknüpft um Jugendliche mit einzubinden in das Thema Tierschutz.  Hier werden wir noch einmal nachhaken müssen, da sie sich bis heute nicht mehr gemeldet haben. Anrufen ist schwierig, da die Geschäftsstelle auch nicht immer besetzt ist.

Wie endet die Story? Wir werden weiter berichten...

Oberhausen, 12.Oktober 2011


Michaela Flötgen     und         Inge Maßling
Projektleiterin                       Mitglied


 

Stadttiere e. V. vertreten beim Ruhrfest

 

Am Sonntag, den 3.7.2011 fand das Ruhrfest der Grünen wie so oft im Kaisergarten Oberhausen statt. Das Wetter spielte gut mit. Für das leibliche Wohl wurde ebenso gesorgt wie für eine gute Stimmung mit viel Unterhaltungsprogramm. Der Verein Stadttiere e. V. war neben vielen anderen Institutionen vertreten. Ziel war es, den Verein sowie das Thema Stadttaubenmanagement bekannter zu machen und die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren. Es wurden Flyer verteilt und unzählige Gespräche geführt.

 

Wir ziehen eine positive Bilanz. Denn die Menschen spendeten fleißig in unsere Spendendosen. An diesem Tag kamen 100 EUR zusammen, die den Stadttauben zu Gute kommen werden. Als Entschädigung bekamen die fleißigen SpenderInnen echte „Taubenmuffins“ serviert. Das sorgte für viel Schmunzeln. Denn kaum jemand hätte gedacht, dass man solche Backformen aus Silikon kaufen kann. Ein echter Hingucker!!!


Noch einen lieben Dank an weitere fleißige Unterstützerinnen des Vereins, die nicht ungenannt bleiben sollten: Andrea Hagemeier Gilga, Frau Piasetzki (Vorsitzende), Frau Maßling, Frau Gellhaus aus Bottrop (Taubenhilfe Bottrop), Frau Kimpel (Mitglied) und Frau Neumann (Mitglied).


Fazit: es war zwar anstrengend, aber es hat sich wirklich gelohnt. Wir werden in Zukunft öfter an solchen Festen teilnehmen. Das nächste Fest was ansteht, ist beim CVJM. Wir haben Kontakte auf dem Fest geknüpft mit dem Ziel, Jugendliche mit in die Tierschutzarbeit einzubinden, sei es in den Ferien oder ganzjährig.  Im September findet das CVJM-Fest statt und wir freuen uns auf eine positive Zusammenarbeit. Mal sehen was draus wird.


Fortsetzung folgt......
Ihre Projektleiterin Michaela Flötgen

 


 

Stadttaubenmanagements in Oberhausen

 

Die Anfänge des Stadttaubenmanagements in Oberhausen waren kurios. Eine Bügerin namens Inge Maßling beschwerte sich bitterlich an einem Grünenstand darüber, dass zu wenig für den Tierschutz getan wird. Um doch einmal einen Anfang zu machen, schlug sie das Stadttaubenmanagement für Oberhausen vor.

 

Oft verpuffen solche Aussagen in den Ohren der Politiker. Doch in diesem Fall war es anders. Denn sie traf gleich auf eine Tierrechtlerin und Tierschützerin. Nach anfänglichen Ersttreffen und Austausch über das Thema Stadttaubenmanagement folge direkt im Anschluss im Juni 2010 eine Infoveranstaltung an der auch die Presse teilnahm und anschließend groß darüber berichtete. Die Presse steht dem Thema aufgeschlossen gegenüber, was die Arbeit sehr erleichtert und berichtet bis heute stets über Neuigkeiten. .......So nahm das Thema seinen Lauf.

Seit Juli 2010 gibt es nun in Oberhausen die Arbeitsgruppe des Vereins Stadttiere e.V. Wie in den meisten Ruhrgebietsstädten hat auch die Stadt Oberhausen ein Stadttaubenproblem, das gerne verdrängt wird. Wie in anderen Städten ist es Ziel das tierschutzgerechte Stadttaubenmanagement flächendeckend einzuführen.

Zu den bisherigen Oberhausener Mitgliedern zählen neben Michaela Flötgen und Inge Maßling auch Frau Geurts, Frau Neumann, Frau Rimat, Frau Stockhaus, Frau Zywietz.

Der Verein ist gerade dabei wie in anderen Städten auch, Öffentlichkeitsarbeit machen, mit Behörden wie z. B. dem Ordnungsamt und der OGM zu planen und zu verhandeln.
Michaela Flötgen, die Projektleiterin dazu:

„Das Gespräch mit der OGM (Oberhausener Gebäudemanagement) verlief mit Herrn Hardy Schmidt sehr positiv. Er bot uns direkt einige Möglichkeiten an, unsere Taubenhäuser in unterschiedlichen Stadtteilen aufzustellen. Schließlich hat die OGM auch etwas davon, nämlich Kostersparnisse bei der Reinigung von öffentlichen Gebäuden. Das erste Taubenhaus kann sofort in Oberhausen-Sterkrade am technischen Rathaus auf einem neu errichten Parkhausdeck entstehen.“

Somit steht dem Projekt in Oberhausen nichts mehr im Wege bis auf die finanzielle Geschichte. Ohne die finanzielle Hilfe für das Stadttaubenmanagementprojekt in Oberhausen geht es nicht. Deshalb wird dringend die Mithilfe von BürgerInnen und Wirtschaft benötigt. Gerne sind auch Menschen herzlich Willkommen, die zukünftig gerne einen Taubenschlag betreuen wollen.


Außerdem wurden Überlegungen angestellt, Jugendprojekte mit einzubeziehen, um jungen Menschen den Tierschutz näher zu bringen. Das wird zurzeit auch in der Stadt Essen geplant. Die interessierten Jugendlichen sollen unter der Anleitung und Mitarbeit eines Erwachsenen die Taubenhäuser pflegen und sich um die Dokumentation der Eientnahme kümmern.

Fortsetzung folgt...

Gezeichnet Michaela Flötgen und Inge Maßling                

Stand: Februar 2011