Rund um die Tierrettung
Die Auffangstation
Unser Stadttierhof ist eine Auffangstation für in Not geratene Tiere. Die meisten kommen über unsere Notruf-Hotline zu uns. Unsere Prämisse ist es, die Tiere artgerecht aufzuziehen oder gesund zu pflegen und sie dann wieder in ihre Freiheit und ihren gewohnten Lebensraum zu entlassen. Bei den Stadttauben heißt das, sie in einen der Taubenschläge einzusetzen. Unsere Wildtauben aus der Stadt lassen wir auf dem Gelände fliegen, die Umgebung bietet eine Menge Felder, wo die Tiere nicht stören, und vor allem auch viele Bäume, unter denen niemand parkt. Für die Rabenvögel müssen geeignete Reviere gefunden werden, damit der Bestand in einem Bereich nicht zu groß wird.
Obwohl unsere Arbeit für Hotline und Hof rein ehrenamtlich ist, kosten solche Projekte viel Geld. Die Tiere müssen gut untergebracht, gut ernährt und gut gepflegt werden und oft kommen auch Kosten für tierärztliche Behandlungen und Medikamente hinzu. Meistens holen wir die Notfalltiere ab und auch die täglichen Fahrten zum Hof sind aufwendig.
Projektpaten gesucht!

Wir suchen Projektpaten für unsere Hotline, unser Stadttaubenprojekt, unser Wildtaubenprojekt und dringend auch für unser Rabenvogelprojekt, denn die Arbeit mit und für Raben, Krähen, Dohlen und Eichelhäher ist vergleichsweise aufwendig. Die Ernährung ist teuer. Die Tiere brauchen viel Platz. Sie erholen sich nur sehr langsam und brauchen Monate um zu genesen oder auszumausern.
Als Projektpate können Sie sich ganz gezielt für Ihren Favoriten einsetzen, ihr finanzieller Beitrag fließt in das von Ihnen gewählte Projekt. Unsere Arbeit ist transparent, per Website informieren wir Sie und halten Sie auf dem laufenden über unsere Schützlinge und Aktivitäten. Sie sind jederzeit ganz nah dran – und selbstverständlich können Sie uns auch besuchen und die Tiere und unsere Arbeit persönlich in Augenschein nehmen.
Wir suchen Projektpaten für unsere Hotline, unser Stadttaubenprojekt, unser Wildtaubenprojekt und dringend auch für unser Rabenvogelprojekt, denn die Arbeit mit und für Raben, Krähen, Dohlen und Eichelhäher ist vergleichsweise aufwendig. Die Ernährung ist teuer. Die Tiere brauchen viel Platz. Sie erholen sich nur sehr langsam und brauchen Monate um zu genesen oder auszumausern.
Als Projektpate können Sie sich ganz gezielt für Ihren Favoriten einsetzen, ihr finanzieller Beitrag fließt in das von Ihnen gewählte Projekt. Unsere Arbeit ist transparent, per Website informieren wir Sie und halten Sie auf dem laufenden über unsere Schützlinge und Aktivitäten. Sie sind jederzeit ganz nah dran – und selbstverständlich können Sie uns auch besuchen und die Tiere und unsere Arbeit persönlich in Augenschein nehmen.
Tierpaten gesucht!

Natürlich gibt es unter den vielen Notfällen auch einige Tiere, die nicht vollständig wieder hergestellt oder aufgrund ihrer Art oder ihres Alters nicht vermittelt oder ausgewildert werden können – die aber trotz Alter oder Behinderung über so viel Lebensqualität verfügen, dass es nicht richtig wäre ihr Leben zu beenden.
Sie sollen auf dem Stadttierhof ein möglichst schönes, artgerechtes Leben zu Ende führen können. Für diese Tiere suchen wir Paten.
Lernen Sie unsere ständigen Bewohner auf dem Hof und ihre Geschichten kennen und werden Sie vielleicht Pate für das eine oder andere Tier!
Cindy

Cindy ist ein sehr altes Kamerunschaf – ihr Alter ist uns nicht bekannt. Der Versuch, ihr Alter anhand ihrer Zähne zu bestimmen, scheiterte – sie hat keine Vorderzähne mehr und im hinteren Maulbereich nur noch ein paar Wackelzähne. Cindy kam mit einem weiteren alten Kamerunschaf zu uns, das leider bereits verstorben ist. Sie hatte Moderhinke, Räude, Lungenwürmer und eine chronische Vereiterung der Nasen- und Stirnhöhle.
Trotz schlechter Prognose und dank der kompetenten Hilfe von Karin Blomenkamp vom Naturschutzzentrum und Tierärztin Antje Jatzlau aus Ratingen hat sich Cindy gut erholt – sie ist zwar alt, aber schmerzfrei und gesund. Sie fühlt sich wohl in Gesellschaft der Zwergziegen, hat eine Lieblingssandkuhle auf dem Gelände um in der Sonne zu liegen und wiederzukäuen und liebt abends ihr süßes Brötchen als Betthupferl. Vielleicht kommt noch eine Gefährtin zu der kleinen Herde – es wäre schön für Cindy!
Alte Schafe und Ziegen sterben selten wirklich an Altersschwäche, tatsächlich verhungern sie langsam, wenn ihre Zähne ausfallen und sie nicht mehr weiden können. Cindy wird das nicht passieren, sie wird mit einem Brei aus eingeweichten Heucops und Rübenschnitzeln gefüttert, ergänzt durch etwas Kraftfutter – und durch das Hühner- und Taubenfutter, das sie sich gerne klaut.
Cindy ist trotz ihrer Vorgeschichte treuherzig und gemütlich, sie liebt das tägliche Bürsten und jede Art von ruhiger Zuwendung. Cindy braucht ihre spezielle Ernährung, gewissenhafte Klauen- und Fellpflege, hin und wieder Vitaminspritzen und ab und zu auch einen Besuch ihrer Tierärztin. Wir wissen nicht wie viel Zeit ihr noch bleibt – aber wir sind fest entschlossen, ihr einen schönen Lebensabend bei uns zu ermöglichen!
Pauly

Pauly ist ein kastrierter Zwergziegenbock. Es ging ihm nicht gut als er zu uns kam. Er ist Ende 2009 oder Anfang 2010 geboren und mittlerweile den ganzen Tag mit den verschiedensten Spielen beschäftigt.
Bürsten lässt er sich nicht – das ist wohl unter seiner männlichen Würde, aber ohne seine ausgiebigen Streicheleinheiten geht er abends nicht schlafen. Pauly ist verspielt, futterneidisch, eifersüchtig, neugierig und intelligent.
Er hängt sehr an Cindy, dem alten Kamerunschaf, die beiden sind trotz anderer Spielgefährten für Pauly unzertrennlich. Gespielt wird mit anderen – die Sandkuhle wird mit Cindy geteilt.
Paulinchen

Zwergziegenmädchen Paulinchen ist ein willkommener Notfall aus Bottrop, sie ist erst seit Anfang Mai 2011 auf dem Hof – eine perfekte Freundin für Pauly.
Sie ist Anfang 2011 geboren und noch sehr zurückhaltend und scheu.
Mit Pauly allerdings ist sie oft nicht zu bremsen, die beiden springen und rasen ausgiebig über den Hof.
Sie lernt schnell und wird langsam zutraulicher, wir freuen uns auf hoffentlich viele glückliche Jahre für und mit Paulinchen!
Die Hennen

Unsere alten Hühner legen nicht mehr jeden Tag ein Ei. Müssen sie auch nicht.
Sie haben als „Legehennen“ mehr als ihre Schuldigkeit getan - statt zum Schlachter kamen sie zu uns und genießen jetzt den wohlverdienten Ruhestand auf dem Stadttierhof.
Gern würden wir dieses Schicksal noch vielen anderen ausgedienten „Legehennen“ ermöglichen. Je mehr Paten wir finden, umso mehr Tieren können wir auf dem Stadttierhof noch ein paar schöne Jahre ermöglichen. „Nutztiere“ einmal anders!


