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Notfallnummer für verletzte Tauben: 0157/77806024.
Spendenkonto


Adventmarkt 2011

TaubenDas Stadttaubenprojekt Wesel hat erstmals auf dem Adventmarkt 2011 am 27. und 28. November eine der Holzbuden auf dem Großen Markt betrieben. Neben selbstgebackenem Kuchen bot der Taubenstand auch Kaffe und Glühwein an.

 

Durch angenehme Gespräche am Verkaufsstand wurde deutlich, dass viele Menschen das Projekt inzwischen kennen und für sinnvoll erachten. Ältere Generationen dagegen waren immer noch der Meinung, man solle Stadttauben einfach und töten. Ein Ansatz, der natürlich unter den Projektexperten keiner Diskussion würdig ist.

 

Insgesamt war die Präsens auf dem Adventmarkt eine weitere gelungene Öffentlichkeitsarbeit der Arbeitsgruppe, die sich für die Verringerung der Stadttaubenpopulation durch den Ei-Austausch in den Taubenhäusern einsetzt. Spenden und weitere Helfer sind willkommen.

 

 


Parkdeck: Zweites Taubenhaus eingeweiht

 

Tauben

Am 12. November 2011 wurde das zweite Stadttaubenhaus in einer Feierstunde im Foyer des Kaufhofes Wesel eingeweiht, das sich auf dem Parkdeck befindet. Vertreter der Stadt Wesel, des Ordnungsamtes, von Interessengemeinschaften, aus der Politik und weitere Sponsoren des Projekts sowie die Helfer folgten der Einladung der Projektleiterin Silja Meyer-Suchsland. Auch Pressevertreter waren geladen und berichteten über die Einweihung.

 

Die Projektleitung dankte bei der Eingangsrede Frau Ines Testrut für die Standortbereitstellung auf dem Parkdeck und Frau Astrid Vogell für die Gastfreundschaft im Kaufhof und die Hilfe der Mitarbeiter des Kaufhofes für die Einrichtung der Feier vor Ort. Bürgermeisterin Ulrike Westkamp lobte das Projekt und die schnelle Umsetzung des Konzepts in Wesel. Wilhelm Trippe (SPD) beklagte die mangelende Zahlungsbereitschaft von Anrainern der Fußgängerzone, die durch die Kotentlastung deutliche Vorteile für ihre Fassaden ziehen würden.

 

Vereinsvorsitzende Monika Piasetzky kam aus Düsseldorf angereist und zog Parallelen zu Problemen mit Stadttauben in Düsseldorf, wo das Projekt sei Jahren erfolgreich umgesetzt wird und rund 5.000 Eier im Jahr gegen Kunsteier austauscht werden. Die beiden Sponsoren des Taubenhauses, das rund 6.000 Euro gekostet hat, Frau Anika Schürmann von der Sparda-Bank Wesel und Herr Reinhard Hoffacker von der Verbandssparkasse, betonten die Notwendigkeit eines Taubenhauses in der Innenstadt und damit einen sinnvollen tierschutzgerechten Umgang mit den Stadttauben, die keine Lobby hätten.

 

Die Projekthelfer Sonja und Marcel Emmerichs, Schädlingsbekämpfer Sebastian Blommen, Trude Höhne und Bernhard Brucks (Brieftauben-RV-Wesel/Voerde) erhielten ebenfalls Lob und Anerkennung für ihre ehrenamtliche Hilfe bei der täglichen Projektarbeit. Die Firma Krombacher, Frank Schlusen, sponsorte die Stehtische und Getränke für die Feier.

 

Nun sind Hauseigentümer, Geschäftsleute und Händler und die Stadt gefragt, das Projekt (weiterhin) finanziell zu unterstützen, damit ein drittes Stadttaubenhaus im Bahnhofsbereich eingerichtet werden kann. Pro Schlag fallen ca. 1.500 Euro für Taubenfutter, Medikamente, Aufwandspauschalen für die Helfer und Projektleitung im Jahr an. Alle Spenden sind steuerlich absetzbar über Spendenbescheinigungen. (Weseler) Firmen haben die Möglichkeit, sich auf der Seite www.stadttiere.info gegen einen steuerlich abzetzungsfähigen Betrag von 100,00 Euro im Monat mit eigener Seite für ihr Geschäft mit Verlinkung zur eigenen Seite einzutragen.

 


Erfolgreiche Umsiedlung

TaubenNach erfolgreicher Vernetzung von mehreren Balkonen eines Hochhauses in Wesel (siehe Foto) konnten bisher 8 Stadttauben mit Fangkorb auf dem Dach des Hauses eingefangen und umgesiedelt werden.

 

Sie erhalten eine neue Bleibe im Stadttaubenhaus am Rhein. Viele der dort seit Jahren auf den Balkonen brütenden Stadttauben (gezählt wurden ca. 25 Tiere) haben sich bereits woanders niedergelassen; wegen des schlechten Wetters konnten die Fangkörbe nicht zeitnah nach der Vernetzung aufgestellt werden.

 

 


Großer Andrang auf den Ausflugbrettern

TaubenDie ersten unberingten Stadttauben erkunden das Stadttaubenhaus auf dem Parkdeck des Kaufhofes, das im September fertig gestellt wurde und in Betrieb ging. Einen guten Monat später herrscht großer Andrang bei der Anfütterung auf den beiden Ausflugbrettern des Schlages. Auch ein Dutzend Stadttauben kommt bereits ohne Furcht in das Innere und nimmt auf den Nistregalen Platz. Alle Stadttauben, die mit der Zeit zur Kontrolle des Gesundheitszustandes im Schlag eingefangen werden, erhalten zur Wiedererkennung grüne Ringe und ein erstes Medikament in Form einer Tablette gegendie weit verbreitete Trichomoniasis, Geiseltierchen im Rachenraum. 

Das Füttern rund um das neue Taubenhaus ist nun eingestellt worden; es wird nur noch auf den Ausflügen gefüttert, um die Tauben in das Innere zu locken. Zunächst sind für 25 Taubenpaare, also 50 Tauben, Nistschränke im Innern aufgestellt, weitere Schränke folgen in den nächsten Wochen, wenn das Taubenhaus vermehrt angenommen wird.


Sehr zufrieden zeigte sich Parkhausinhaberin Ines Testrut bei der kürzlich durchgeführten ersten Besichtigung des Hauses. Ein großer Dank  gilt ihr für die Zurverfügungstellung des Standortes. Das Projekt wartet zur Zeit auf den Abschlußbericht des Bauamtes, das die "Abnahme" durchführte. Ein Termin für eine Einweihungsfeier des Taubenhauses steht noch nicht

fest. Das Projekt wünscht sich einen kleinen Stand mit einem Umtrunk im Foyer des Kaufhauses, was aber noch abzuklären ist. Krombacher mit seinem Weseler Vertriebsstandort, hier Frank Schlusen, wird dem Projekt die Getränke dazu sponsern.

Die Verbandssparkasse hat die Anregung an das Projekt herangetragen, ein Förderschild an das Taubenhaus anbringen zu dürfen, was gerne angenommen wird. Wichtig ist, dass nun für den Betrieb desTaubenhauses zeitnah von den Geschäftsleuten, Interessengemeinschaften und Bürgern gespendet wird, damit das Projekt dauerhaft fortgeführt werden kann.

Es werden Futtermittel, Medikamente und weitere Nistschränke benötigt.Auch der Betrieb des ersten Taubenhauses am Rhein wird jährlich mehrere Tausend Euro betragen.  Ein Dank geht an den ASG, der dem Projekt eine Mülltonne am Taubenhaus zur Verfügung stellt. Helfer sind weiterhin jederzeit willkommen und können sich unter 0281/4056363 melden. Spenden bitte gegen Spendenbescheinigung auf das Konto der Verbandssparkasse Wesel unter der Kontonummer 285 700. Das Stadttaubenprojekt wird mit Glühwein, Kaffee und "Taubengebäck" auf dem Weseler Adventmarkt Ende November an zwei Tagen vertreten sein.

 


Aktuelles:

10.2011

Helfer Gunter Susen bringt 250 kg Taubenfutter in den Vorratsraum des Projektes.

Taubenkot von einem Reinigungsgang


8.2011

 

Baustart für das zweite Kaufhof-Stadttaubenhaus

Foto: Bauhelfer Udo Kreisel
Das zweite Stadttaubenhaus der Arbeitsgruppe "Stadttauben Wesel" ist am heutigen Dienstag, 30.08.2011, nach vielen Monaten der Vorbereitung in Bau gegangen. Das Taubenhaus wird 18 m² groß werden und soll ca. 100 Stadttauben eine taubengerechte Bleibe bieten.

Sinn des Taubenhauses:
Hier brüten die Stadttauben, werden artgerecht gefüttert unter Austausch ihrer Eier. Somit wird die zu hohe Taubenpopulation tierschutzgerecht minimiert.


Den Bau wird der Statiker Reiner Michels aus Xanten für das Projekt bautechnisch begleiten. Die Bauzäune, die die "Baustelle" in den nächsten Tagen absichern sollen, hat freundlicherweise die Firma MSA Hochbau, Schornacker, kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die speziellen Holzmaterialien für das Taubenhaus sind zum Großteil von der Firma Holz Schröer aus Dingden kostengünstig geliefert worden.

Bauhelfer Gerd Nölle sowie Udo Kreisel aus Dingden sind Spezialisten auf dem Gebiet der Errichtung von Taubenhäusern und bauen auch für das Stadttaubenprojekt in Düsseldorf die dortigen Taubenhäuser.


Die Finanzierung des Taubenhauses wird zur Zeit über die Vertreter der Politik vorbereitet. Ein Teil der schon angefallenden Kostenbeträge sind aus Mitteln für das erste Stadtaubenhaus vom Projekt zwischenfinanziert worden.  Die Errichtung des Stadttaubenhauses am Parkdeck des Kaufhofes wird einige Tage dauern, die Anwohner sind entsprechend von dem Bauvorhaben schriftlich unterrichtet worden. Von ihnen erhofft sich das Projekt eine breite Zustimmung für das Taubenhaus. In den nächsten Wochen werden sog. Locktauben (selbst aufgezogene junge Stadttauben) in den Schlag gesetzt: sie sollen möglichst viele Alttiere und weitere junge Stadttauben zum Haus locken.


Das Projekt hofft für die Folgewochen, dass möglichst viele Geschäftsleute und Einrichtungen wie in 2010 mit einer Spende die Arbeit des Projekts (Futterkosten, Medikamente, Aufwandspauschalen für die Helfer) fördern. Jede Spende ist steuerlich absetzbar. Ein großer Dank für die Zurverfügungstellung der Fläche für das Taubenhaus geht an Diplom-Kauffrau Ines Testrut, die der Errichtung zugestimmt hat. Die Kosten für das Taubenhaus inklusive der Helferkosten, der Inneneinrichtung sowie der Sonderposten, die sich aus den Auflagen der Baugenehmigung ergeben, liegen bei mindestens  5.000 Euro. Auch Helfer werden immer gerne willkommen geheißen und können sich bei der Projektleitung unter 0281/4056363. Ein Dank gilt im Voraus auch schon den Vertretern der Presse, die für eine gute Öffentlichkeitsarbeit sorgen. Das Taubenhaus wird videoüberwacht werden.

Foto: Bauhelfer Udo Kreisel

Stadttauben-Umsiedlung vom Hochhaus zum Taubenhaus am Rhein

Das Foto zeigt Projektleiterin Silja Meyer-Suchsland beim Erfassen neuer Brieftauben

In Kooperation mit dem Gebäudeeigentümer hat sich das Stadttaubenprojekt Wesel bereit erklärt, ca. 20-25 Stadttauben von einem Hochhaus in Wesel in das Stadttaubenhaus am Rhein umzusiedeln. Dazu wird in den nächsten Wochen eine Vernetzung der noch offenen Balkone am Hochhaus vorgenommen.

 

Zuvor sind 9 Stadttaubenküken von den Balkonen in sichere Verwahrung in die Hände der Projekthelfer übergegangen: sie werden ebenfalls zum Taubenhaus am Rhein umsiedeln.

 

Dann werden die Altvögel mit Fangkörben auf dem Hochhausdach eingefangen und zum Rhein gebracht.

 

Es ist aus anderen Umsiedlungsversuchen bekannt, dass zunächst einge Tauben zum alten Platz zurückkehren werden. Sie werden dann erneut eingefangen und wieder zum Taubenhaus gebracht.  Sinn der Umsiedlung ist das Verhindern von Neugeburten unten den Stadttauben am Hochhaus.

 

Foto: Projektleiterin Silja Meyer-Suchsland bei der Umsiedlung von Stadttaubenküken ins Taubenhaus am Rhein..

Foto: Gehört auch zum Stadttaubenprojekt: Aufzucht von gefundenen Taubenküken durch Helferin Andrea Beurschgens.

 

Foto: Projektleiterin Silja Meyer-Suchsland beim Transport von Taubengegenständen.

 

 


Vereinsfest: Stadttaubenprojekt zeigte erfolgreich Präsens

Das Foto zeigt Projektleiterin Silja Meyer-Suchsland beim Erfassen neuer Brieftauben

 

Das Stadttaubenprojekt Wesel war erstmalig mit seinem Infostand auf dem Vereinsfest auf dem Weseler Stadtfest am 06.08.2011 vertreten. Am Stand haben die insgesamt 5 Helfer über die Stadttaubenarbeit informiert. Zudem wurden Café und Kuchen verkauft, was Einnahmen in die Spendenkasse brachte.

Viele Bürger unterschrieben eine Unterschriftenliste, mit der sich das Projekt für einen Taubenturm am Bahnhof einsetzt. Zudem sprach der eine oder andere Besucher des Standes dem Projekt Lob aus für den ehrenamtlichen Einsatz für die gute Sache.

Auch Bürgermeisterin Ulrike Westkamp und Leiter des Sozialdezernates der Stadt, Dirk Haarmann, begrüßten das Team um Leiterin Silja Meyer-Suchsland und erkundigten sich nach der Resonanz des Standes.

Helfer Marcel Emmerichs hatte mächtig zu tun, mit mit den kleinen Besuchern am Stand ein Tastspiel durchzuführen: mit zwei Händen konnten Kinder in eine liebevoll mit Tauben bemalte (durch Sonja Emmerichs) Holzkiste hinein fassen und Taubengegenstände wie Nistschale oder Tongefäß ertasten. Die aufgeweckte Jugend hatte hieran viel Freude.

Insgesamt war das Projekt den Weseler Besuchern oftmals durch die Zeitung bekannt, was für eine gute Öffentlichkeitsarbeit spricht.

 

 


 

8.2011

Wesel: Stadttaubenhaus am Kaufhof geht in den Bau

Das Foto zeigt Projektleiterin Silja Meyer-Suchsland beim Erfassen neuer Brieftauben

 

Nach monatelanger Planung schreitet nun die Organisation für den Bau eines Stadttaubenhauses in der City von Wesel (Baugenehmigung war nötig, Statiker musste beauftragt werden, diverse Ortstermine fanden statt, die Holzliste musste ausgetüftelt werden, Sponsoren waren zu finden etc.) weiter voran.

 

Viele Geschäftsleute haben schon angefragt, wann es nun zur Errichtung des Taubenhauses kommt. Hier sei gesagt, dass jede Handlung zeitaufwendig ist, alles muss ehrenamtlich und in der Freizeit neben den  Berufstätigkeiten der Helfer erledig werden.

 

Zur Zeit werden die Angebote geprüft, um die speziellen Holzmaterialien kaufen zu können. Der Statiker schreibt eine gewisse Holzart vor, darüber wacht das Bauamt. Es kann sich nur noch um einige Wochen handeln, dass mit dem Bau des Taubenhauses begonnen werden kann.

 

Dennoch eine gute und zufriedenstellende Leistung für die Projektleitung: Im Juli 2011  kam das erste Stadttaubenhaus, im Dezember die Auffangstation und nun, nach 12 Monaten der Arbeit und Fortentwicklung des Projekts, folgt das zweite Haus.

 

Foto: Projekthelfer Marcel Emmerichs holt Taubenzubehör für das zweite Stadttaubenhaus ab

 

 


6.2011

Regelmäßige Bestandsaufnahmen im Stadttaubenhaus

Das Foto zeigt Projektleiterin Silja Meyer-Suchsland beim Erfassen neuer Brieftauben

Foto 1 zeigt Projektleiterin Silja Meyer-Suchsland beim Erfassen neuer Brieftauben

 

Eine genaue Bestandsliste für das Stadttaubenprojekt Wesel wird seit Juli 2010 über alle Neuzugänge im Stadttaubenhaus geführt, ob Brieftaube oder neue Stadttaube. Über jede Taube werden Notizen vermerkt, so z.B., ob ein Tierarztbesuch notwendig ist oder ob bestimmte Medikamente verabreicht werden müssen.

 

Die Stadttauben erhalten nach einer Beringung mit einem gelben Ring Medikamente in Form von Tabletten gegen Trichomonaden und Darmerkrankungen. Dann können sie im Taubenhaus bleiben. Die Brieftauben werden mit ihren Ringnummern erfasst und kommen in die geschlossene Auffangstation.

 

Zu Hause werden über das Internet alle neuen Brieftauben dem Verband der Brieftaubenzüchter gemeldet, auch damit dort bekannt gemacht wird, wie viele Brieftauben von ihrem Weg abkommen und in den Städten landen.

 

 

 Foto 2 zeigt Projekthelferin Sonja Emmerichs bei der Bestandsaufnahme im Stadttaubenhaus am Rhein

 

 

 

 

 


6.2011

Brieftauben überschwemmen Stadttaubenprojekt Wesel

 

Die Reisesaison für Brieftauben hat angefangen, ein Hightlight für jeden Brieftaubenzüchter. Die Kehrseite: viele Brieftauben kommen vom Weg ab und verirren sich erschöpft und stark abgemagert in die Städte.

Flügelverletzungen oder Knochenbrüche sind bei gefundenen Brieftauben in Wesel nichts Neues. Tausende Brieftauben bleiben jährlich auf diesem Wege auf der Strecke. Wenn sie Glück haben, bückt sich ein Passant nach

ihnen und verständigt den Tierschutz oder - wie es in Wesel wöchentlich vorkommt - das Stadttaubenprojekt.Die ehrenamtlichen Helfer sind zur Stelle und nehmen die Brieftaube entgegen. Nun gilt es, die Taube schnell wieder zu Kräften zu bringen. In akuten Notfällen kann nur noch der Tierarzt das bereits sterbende Tier einschläfern.

Gelingt ein wochenlanges Aufpäppeln der Brieftaube, wird der Kontakt zu dem Züchter wieder aufgenommen, der zuvor ermittelt und von dem Fund seiner Brieftaube benachrichtigt wurde, damit er sie abholen kann.

Zum größten Teil werden die Brieftauben durch das Stadttaubenprojekt Wesel an die deutschen Brieftaubenzüchter zurückgesendet, denn es besteht eine Verpflichtung des Züchters, seine Taube zurückzunehmen. Anders sieht es leider bei niederländischen oder belgischen Brieftauben aus. Hier besteht kaum Handhabe, dass die Taube abgeholt wird.


Wichtig für das Stadttaubenprojekt: die Züchter auf die katastrophale tierschutzwidrige Lage um die aufgegriffenen Brieftauben aufmerksam machen. Ohne Hilfe von Bürgern, die diese Tauben bringen, sind sie dem Tode geweiht. Jede Woche finden sich ca. 10 neue Brieftauben im ersten Stadttaubenhaus am Rhein ein, zum Teil so abgemagert, dass sie zu Hause versorgt werden müssen.

Auch wichtig: Bürger und Geschäftsinhaber werden eindringlich gebeten, eine offensichtlich entkräftete und auf dem Boden sitzende Brieftaube/Stadttaube beim Stadtaubenprojekt
zu melden oder selber einen Schuhkarton für das Tier zu organisieren.

 


 

6.2011

Arbeitsgruppe Wesel zu Gast bei WDR 5

 

Am 11. Juni berichete die WDR-Radiosendung „Oase“ rund um das Thema Tauben. Die Arbeitgruppe Wesel hatte die Möglichkeit, ihre Arbeit vorzustellen.


In der Sendung wurde das Konzept der Bestandskontrolle sowie die Arbeit in der Krankenstation ausführlich vorgestellt. Erfreulich war das Feedback auf den Beitrag. Das Foto zeigt Radioreporter Matthias Hof in Wesel.

 

Hier können Sie die Sendung vom 11.06.11 als mp3 nachhören.

 

 

 

 


 

5.2011

Jungtaubenzuwachs für Weselers City verhindert

 

Das WDR-Fernsehen zeigte am 6.Mai 2011 Interesse für den neuen Standort des zweiten Stadttaubenhauses auf dem Parkdeck des Kaufhofes in Wesel und an praktischer Arbeit rund um die Stadttauben und besuchte das Stadttaubenprojekt (Arbeitsgruppe "Stadttauben Wesel") für Filmaufnahmen. So filmte es die Bergung von zwei Stadttaubenbabys, ca. 14 Tage alt, die in einem Nest auf einer ungewollten Stelle der Parkhausauffahrt auf einem Vorsprung saßen; beide Jungtauben finden ein neues Zuhause im Taubenhaus am Rhein.

 

Hausmeister der Parkanlage am Kaufhof, Frank Kubiß, hatte die Leiterin des Taubenprojektes, Silja Meyer-Suchsland, von dem dort unerwünschten Nachwuchs wie vereinbart benachrichtigt, sodass die Jungtauben von Kooperationspartner Sebastian Blommen, Schädlingsbekämpfer und ehrenamtlicher Helfer des Stadttaubenteams, mit hoher Leiter aus ihrem Nest in gute Hände dem Stadttaubenprojekt übergeben werden konnten. 

 

Projekt dämmt das "wilde" Brüten ein

 

Mit von der Partie waren bei dieser Aktion auch Pressevertreter der Rheinischen Post sowie der NRZ, die eng mit dem Taubenprojekt zusammenarbeiten und für gute Öffentlichkeitsarbeit sorgen. Ein Dank geht daher an dieser Stelle auch an die Herren Nikolei und Freund von der örtlichen Presse.

 

Durch das zweite Stadttaubenhaus in der Innenstadt soll das "wilde" Brüten der Stadttauben an Gebäuden verhindert werden.

 

 

 

 


4.2011

Ei-Austausch in vollem Gange

Das Stadttaubenprojekt Wesel kann in seinem ersten Stadttaubenhaus bereits seit Wochen auf einen regen Ei-Austausch zurückblicken. Am Ende des Jahres rechnet das Projekt mit 700-1000 ausgetauschten Taubeneiern allein in dem ersten Taubenhaus (130 Stadttauben). Für das zweite Stadttaubenhaus kann der Bau voraussichtlich im Mai nach Eingang der Baugenehmigung starten. Das zweite Stadttaubenhaus auf dem Parkdeck des Kaufhauses soll für Entlastung in diesem Teil der Fußgängerzone sorgen.


Dann werden wieder Taubenzubehörstücke wie Futterrinnen und Tränken sowie gebrauchte Nistzellen gesucht. Alle Sponsoren aus 2010 bekommen zur Zeit den Geschäftsbericht für das Jahr 2010 zugeschickt mit der Bitte, sich für 2011 erneut finanziell zu beteiligen. Das Projekt finanziert sich rein über Spenden, die steuerlich abgesetzt werden können. Gelder aus der Stadtkasse gibt es für das Projekt nicht.  Anfang April 2011 stellte sich das Projekt im Bürgerfunk von Radio KW vor.


Ehremamtliche Helfer sind weiterhin willkommen. Spenden können bei der Verbandssparkasse auf das Konto des Projekts mit der Kontonummer 285 700 eingezahlt werden.

 

 

 


 

 

12.2010 Erste Fütterungsstelle für Stadttauben geht in Betrieb

 

Zur Zeit laufen Verhandlungen der Arbeitsgruppe "Stadttauben Wesel" mit dem Ordnungsamt, in wie weit - als tierschutzgerechte Alternative zum städtischen allgemeinen Fütterungsverbot von Stadttauben - betreuten Futterplätzen im Innenstadtgebiet oder in der Peripherie zugestimmt werden kann.

 

Sinn von Futterstellen
Die Stadttauben sollen an einem Ort konzentriert und damit von nostalgischen Problemzonen ferngehalten werden. Außerdem verstößt der Umstand, neben dem Verbot des Taubenfütterns keine Alternativen wie Taubenschläge oder Futterstellen zur Verfügung zu stellen, laut Tierschutzexperten gegen das Tierschutzgesetz sowie das Grundgesetz.

 

Die Arbeitsgruppe „Stadttauben Wesel“ hat in Absprache mit dem Ordnungsamt, Herrn Gerd Füting, und der Inhaberin des Parkdecks in der Brandstraße, Frau Ines Testrut, auf dem Dachstück neben dem 7. Parkdeck über dem Kaufhof eine erste Fütterungsstelle für Stadttauben eingerichtet. Hier soll morgens und nachmittags an den Werktagen kontrolliert durch Helfer der Arbeitsgruppe Taubenfutter ausgelegt werden. Angefangen wird mit 3 kg Taubenfutter für ca. 100 Tauben.

 

Bindung der Tauben durch Futterstellen
Sinn der Fütterung ist eine schnelle Bindung der Stadttauben an diesen Ort, an dem nach Beendigung des Bauantragsverfahrens Anfang 2011 das zweite Stadttaubenhaus errichtet werden soll. Kontrollierte Fütterungsplätze sollen nach dem Konzept zur Bestandskontrolle der Stadttauben dort errichtet werden, wo sich viele Tauben aufhalten und ein Taubenschlag in absehbarer Zeit errichtet wird. Dies ist für die konkrete Fütterungsstelle der Fall.

 

Die Behauptung, dass das Füttern von Tauben ihre massive Vermehrung zur Folge hat, ist wissenschaftlich unhaltbar. Durch Domestikation und Zuchtwahl sind die Erbanlagen der Tauben so verändert, dass sie ganzjährig brüten, gleichgültig, ob sie satt sind oder hungern. Daniel Haag-Wackernagel, Taubenspezialist aus Basel, weist in seiner Dissertation (1984) nach, dass hungernde Tauben sogar häufiger brüten als satte und auch den größten Bruterfolg haben.

 

Bei angemessener Futterration keine Ratten-Gefahr
Die Gefahr, dass Ratten durch die Fütterungsstelle angezogen werden, ist so gut wie ausgeschlossen, da Tauben bekanntlich die ausgelegte Tagesration (30 g) in einigen Minuten verzehrt haben und Überbleibsel durch die Helfer aufgekehrt werden. Zudem hat unser Schädlingsbekämpfer im Team, Sebastian Blommen, grünes Licht in diesem Zusammenhang gegeben und uns mit seinen Erfahrungswerten abgesichert. Das Taubenfutter wird von der Arbeitsgruppe zur Verfügung gestellt.

 

Personen, die gerne Tauben füttern und/ oder die bisher heimlich im Verborgenen gefüttert haben, können nun auf legalem Wege und damit endlich „entkriminalisiert“ ihrem Engagement für die Stadttauben nachgehen und sich bei der Arbeitsgruppe melden unter 0281/4056363. Sie erhalten einen Ausweis, der sie zum Füttern legitimiert. Interessierte Personen sollten tierlieb, menschenfreundlich und absolut zuverlässig sein.

 

 


18.12.2010 Wer möchte Futterplätze für Stadttauben betreuen?

 

Zur Zeit laufen Verhandlungen der Arbeitsgruppe "Stadttauben Wesel" mit dem Ordnungsamt, in wie weit - als tierschutzgerechte Alternative zum städtischen allgemeinen Fütterungsverbot von Stadttauben - betreuten Futterplätzen im Innenstadtgebiet oder in der Peripherie zugestimmt werden kann.

 

Sinn dieser Futterstellen:
Die Stadttauben sollen an einem Ort konzentriert und damit von nostalgischen Problemzonen ferngehalten werden. Außerdem verstößt der Umstand, neben dem Verbot des Taubenfütterns keine Alternativen wie Taubenschläge oder Futterstellen zur Verfügung zu stellen, laut Tierschutzexperten gegen das Tierschutzgesetz sowie das Grundgesetz.

 

Wir möchten daher unseren Beitrag leisten und diese Futterstellen so schnell wie möglich einrichten. Eine temporäre Futterstelle ist geplant auf dem Dach des Kaufhofes, auf dem das zweite Taubenhaus in Kürze errichtet werden soll.

 

Dafür benötigen wir freiwillige Helfer, die folgendes tun:

 

1. möglichst täglich zwischen 8 und 9 Uhr und 16 und 17 Uhr am Ort gestellte Futtermengen ausstreuen und ca. 10 min warten
2. ggf. Futterreste aufkehren

 

DIe Helfer erhalten einen Fütterungsausweis. In vielen Städten ist das tägliche Füttern an den Futterstellen bereits zur Attraktion geworden und zieht viele Taubenfreunde an.

 

Wer Interesse hat (gerne Rentner und Rentnerinnen willkommen), diese sinnvolle Aufgabe als Freizeitgestaltung zu übernehmen (auch tageweise), möchte sich bitte melden unter: 0281/4056363.

 

 


16.12.2010 Auffang- und Pflegestation für Stadttauben eingeweiht

 

Die Arbeitsgruppe "Stadttauben Wesel" hat heute ihre Auffang- und Pflegestation für verletzte Stadt-und Brieftauben mit den ersten Patienten in Betrieb nehmen können. Das neue Taubenhaus steht neben dem ersten Stadttaubenschlag auf dem RWZ-Hochdach am Rhein und kann ca. 50 Tauben fassen. Es konnnte mittels der eingegangenen Spendengelder errichtet werden. Projekthelferin Rebecca Fabian und Leiterin des Taubenprojekts, Silja Meyer-Suchsland, haben den Schlag heute mit Streu und Futtergefäßen ausgestattet. Hier können auch Brieftauben bis zum Abholen durch ihre Eigentümer verwahrt werden.

 

Das Taubenprojekt freut sich weiterhin über Spenden, die steuerlich absetzbar sind:

 

Kontonummer: 285 700
BLZ: 356 500 00
Verbandssparkasse Wesel

 

Info unter: 0281/4056363
Hotline für verletzte Tauben: 01577/7806024

 

 


10.12.2010 Taubenpaten für behinderte Tauben gesucht

 

Die Arbeitsgruppe "Stadttauben Wesel" hat in diesen Tagen eine erste Auffang- und Pflegestation für die verletzten Brieftauben und Stadttauben in Form eines Taubenhauses bekommen. Dieses Taubenhaus steht wie der erste Taubenschlag auf dem RWZ-Hochdach am Rhein. So kommt man dem Auftrag des Ordnungsamtes Wesel nach, wegen des Tierschutzgedankens Sorge zu tragen für verletzte Tiere, die einer dauerhaften Pflege bedürfen.

 

Für diese Tauben suchen wir nun sog. Taubenpaten, die bereit sind, für eine selbst ausgesuchte Spende oder den vorgesehenen 1 Euro pro Monat (12 Euro/Jahr) für eine bestimmte Taube die notwendige Futterration sicher zu stellen. Erste Patenschaftsverträge, die jederzeit beendet werden können, sind schon ausgestellt worden. Sie erhalten (ähnlich den Patenschaftsurkunden im Tierheim) die Daten des Paten und die der Taube.

 

Dies ist ein kleines, aber wichtiges Zeichen in der heutigen Gesellschaft, in der wir unsere Mitgeschöpfte, für die wir aufgrund unserer oftmals unbedachten Lebensführung heraus verantwortlich sind, leider immer noch für zweitrangig halten! Daher würde sich das Taubenprojekt weiterhin über Taubenpaten sehr freuen. Kontaktstelle: 0281/4056363.

 

 


29.11.2010 Schädlingsbekämpfer Sebastian Blommen ehrenamtlich für das Stadttaubenprojekt Wesel aktiv

 

Seit Mai 2010 hat das Stadttaubenprojekt Wesel, hier die Arbeitsgruppe "Stadttauben Wesel", einen weiteren ehrenamlichen Helfer für die Arbeit rund um die Stadttauben gewonnen: den Schädlingsbekämpfer Sebastian Blommen aus Wesel.

 

Herr Blommen steht der Arbeitsgruppe um Silja Meyer-Suchsland mit Rat und Tat jederzeit zur Seite. Sei es, wenn Mieter sich um ihren Dachspeicher sorgen, der von Stadttauben benutzt wird und gereinigt werden muss; sei es, wenn in der Innenstadt auf einem Balkon ein verlassenes Taubennest entfernt werden muss. Dies geschah in den vergangenen Tage am Viehtor/Ecke Sandstraße über dem Geschäft "Ulla Popken".

 

Hier war die Hausmeisterin nicht bereit, mit dem Stadttaubenprojekt zusammenzuarbeiten und die Hilfe anzunehmen, um die komplett verkoteten Balkone für die Mieter reinigen zu lassen. Herr Blommen hat sich hier bereit erklärt, das seit Jahren dort bestehende Taubennest, in dem unzählige Taubenpaare gebrütet haben, zu entfernen. "Es besteht hier größte Gesundheitsgefahr für die Bewohner des Hauses. Die Fensterrahmen sind bereits angeschimmelt von dem ständigen Taubenkot, den die Tauben hier hinterlassen", so Blommen besorgt.

 

Für das Stadttaubenprojekt ist Herr Blommen eine große Bereicherung, damit professionell zusammen gearbeitet werden kann. Ein großer Dank geht daher an dieser Stelle an ihn für die vielen Einsätze, in denen Herr Blommen ehrenamlich bisher geholfen hat.

 

 


23.11.2010 Saubere Stadt erwünscht
- aber Stadt will nichts für Taubenprojekt zahlen

 

Trotz vieler Versprechungen von Politikern im Vorfeld, sich für Gelder aus der Stadtkasse mit Aussicht auf Erfolg stark machen zu wollen, ist die Beschlussfassung des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Wesel vom 07.12.2010 eindeutig:
Der Bürgerantrag der Arbeitsgruppe Stadttauben Wesel mit dem Ziel, die Stadt zur Übernahme (nur) der einmaligen Einrichtungskosten für 2 Taubenhäuser in der City zu bewegen, ist gescheitert.

 

Hier die Beschlussfassung:
"Die Stadt Wesel wird sich nicht direkt an den Kosten für die Taubenhäuser beteiligen. Die Verwaltung unterstützt die Arbeitsgruppe dabei, Gespräche mit möglichen Sponsoren zu führen, um eine ausreichende finanzielle Ausstattung des Stadttaubenprojekts sicherzustellen." Und schon hat sich das Ordnungsamt mit der Arbeitsgruppe telefonisch in Verbindung gesetzt, um weitere Vorgehensweisen in einem persönlichen Gespräch zu erörtern. Darüber bin ich, Gründerin und Leiterin des Taubenprojekts, (weiterhin) sehr dankbar.

 

Weiter heißt es in der Begründung des Ausschussbeschlusses:
"Haushaltsmittel für die Unterstützung des Taubenprojekts stehen nicht zur Verfügung. Es ist beabsichtigt, hierzu Gespräche mit Dritten zu führen. Die Initiative der Arbeitsgruppe "Stadttauben Wesel" ist nicht nur begrüßenswert; sie leistet auch einen Beitrag zu einer sauberen Innenstadt. Gemeinsam mit der Neugestaltung der Fußgängerzone kann die Einkaufsstadt Wesel dadurch gestärkt werden."

 

Schade, dass die Stadt nicht bereit ist, die Arbeit des Taubenprojekts finanziell als praktisch stadtinternes Projekt zu unterstützen und so zu ihrer Verantwortung für die Stadttauben zu stehen. Juristisch ist es aber immer noch so: die Städte und Gemeinden MÜSSEN für die Unterbringungskosten und Futterkosten für Fundtiere nach dem Fundrecht in Verbindung mit § 2 Tierschutzgesetz (Tierbetreuungspflicht) aufkommen; zu den Fundtieren gehören auch die Stadttauben als Nachfahren der Haustauben und Brieftauben. Daher hier eindeutige Verpflichtung der Stadt zur Kostentragung für die Errichtung der Häuser und für Taubenfutter und tierärztliche Versorgung und Gesundhaltung der Stadttauben.

 

Eine gute Nachricht: In diesen Tagen ist eine erste Auffangstation für die unzähligen in Wesel gestrandeten und erschöpften Brieftauben und verletzten Brief- bzw. Stadttauben errichtet worden, zum Teil gesponsort, zum Teil regulär bezaht. Das ca. 7 m²- Taubenhaus kann ca. 50 Tauben erfassen. Standort der Auffangstation ist das Dach des RWZ-Gebäudes neben dem ersten Stadttaubenhaus.

 

Zudem laufen die Vorbereitungen für das Bauantragsverfahren für den Schlag auf dem Parkdeck des Kaufhofes. Die Auffangstation entspricht dem Gedanken des Tierschutzes und unserer Verantwortung für die Sorge um verletzte und flugunfähige Tauben.

 

 


06.10.2010 Saubere Sache: Zweites Taubenhaus in Planung

Alles zum Projekt am Mittwoch, 27. Oktober

 

„Ratten der Lüfte“: So werden die Stadttauben von vielen Menschen genannt, weil sie sich nicht nur schnell vermehren, sondern mit ihrem Kot unter anderem Fassaden und Balkone verdrecken. Hier versucht seit kurzem die Juristin und Tierschützerin Silja Meyer-Suchsland mit ihrer Arbeitsgruppe „Stadttauben Wesel“ entgegenzuwirken. Doch um erfolgreich arbeiten zu können, sind die ehrenamtlichen Helfer dringend auf Spenden angewiesen. Da kommt eine 2500 Euro-Überweisung genau richtig.

 

Den Kampf gegen Taubenelend sowie -dreck auf Fassaden und Balkonen hat die Arbeitsgruppe „Stadttauben Wesel“ um Silja Meyer-Suchsland aufgenommen. Dank erster Spenden wurde bereits das erste Taubenhaus in Betrieb genommen. Doch das Ziel ist noch lange nicht erreicht. Um das Stadttauben-Projekt, das deutschlandweit in über 50 Städten mit Erfolg umgesetzt werde, auch in der HaBasel, weist in seiner Dissertatönnen, sind die Ehrenämtler dringend auf Spenden angewiesen.

 

„Ich kenne das ‚Taubenproblem‘ und finde es gut, dass man die Population so in den Griff bekommen möchte. Das ist mit einfachen Mitteln möglich. Daher unterstützen wir das Projekt.“, sagt Arnika Schürmann, Filialleiterin einer genossenschaftlichen Bank an der Wilhelmstraße. Sie überwies kürzlich 2500 Euro an Silja Meyer-Suchsland für das Weseler Taubenprojekt. „Darüber freue ich mich sehr.“, sagt Meyer-Suchsland dankbar, denn soeben erhielt sie auch eine Standort-Zusage für ein zweites Taubenhaus.

 

„Noch diesen Monat werden wir den zweiten Schlag auf einem eingezäunten Parkdeck-Teilstück über einem Kaufhaus an der Kreuzstraße errichten. Im November soll er dann in Betrieb genommen werden. Dafür ist dieses Geld gedacht.“, freut sich Meyer-Suchsland. Denn Tauben, die in die Schläge gelockt werden und sich an diese gewöhnen, verlassen sie nur für Rundflüge. „Der Taubenkot wird somit im Schlag abgesetzt und nicht mehr an den Fassaden und auf Balkonen.“, erklärt sie und ergänzt: „Spenden sind absetzbar, weil hinter unserer AG ein großer Verein steht, der gemeinnützig ist.“

 

 


Stadttaubenprojekt : Erstes Taubenhaus in Wesel eingeweiht

 

Das Team von Verein Düsseldorfer Stadttiere e.V. freut sich, dass nun auch die Stadt Wesel in das Stadttaubenkonzept eingestiegen ist. Zu verdanken ist dies der engagierten Juristin und Tierschützerin Silja Meyer-Suchsland, die sich dem Verein Düsseldorfer Stadttiere e.V. angeschlossen hat.

 

Die Arbeitsgruppe "Stadttauben Wesel" hat es das Ziel gesetzt, das Taubenelend und die Verunreinigungen von Fassaden und Balkonen etc. zu beenden. Um dies zu erreichen, hat sie begonnen, das tierschutzkonforme Stadttaubenprojekt, das bereits über 50 Städte in Deutschland erfolgreich umsetzen, auch in Wesel zu realisieren.

 

Geschäftsleute unterstützen das Projekt

 

Dazu hat Silja Meyer-Suchsland die Weseler Geschäftsleute als Partner gewonnen. Der erste Taubenschlag wurde im Ende Juni 2010 auf dem Hochdach des RWZ-Hauses am Rhein errichtet und ging im Juli in Betrieb. In diesem Schlag können ca. 250 Tauben untergebracht werden. In der Weseler Innenstadt sind noch weitere Taubenschläge geplant. Momentan wird noch nach geeigneten Standorten gesucht.

Bürgerveranstaltung im Oktober

Am 27. Oktober 2010 findet im Dom-Café Münster, Brückstraße 40 in 46483 Wesel eine Bürgerveranstaltung zum Themen Stadttauben statt. Gezeigt wird zum Einstieg ein Film über erfolgreiche Taubenprojekte u.a. in Aachen und Augsburg. Zudem stehen die Mitarbeiter vom Düsseldorfer Taubenprojekt Rede und Antwort. Infos unter 0281/4056363

Hilfe ist willkommen

Silja Meyer-Suchsland sucht weitere Mitstreiter, die sich vorstellen können, bei der Schlagarbeit zu helfen (Futter geben u.a.) sowie Unterstützer für ihr Projekt in Wesel. Infos unter 0281/4056363

Spenden sind willkommen unter BLZ: 356 500 00, Konto: 285700 bei der Verbands-Sparkasse Wesel. Spenden sind steuerlich absetzbar.